Die umweltmedizinische Stuhl- und Verdauungsanalyse
Comprehensive Stool Analysis – CDSA
www.ifu.org
Blut- und Stuhlanalysen

Pilze (Candida albicans) ? Bakterielle Fehlbesiedlung im Darm?

KRANK  OHNE  GRUND?

Leiden Sie häufig an Bauchschmerzen, starken Blähungen, Reizdarm, analem Juckreiz, Verstopfung, Durchfall, unerklärlichen Hautkrankheiten (Ekzem, Neurodermitis), Migräne, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen und chronischer Erschöpfung? Waren alle bisherigen Untersuchungen ohne Befund? Denkt Ihr Arzt an psychische Ursachen?

PILZE  IM  DARM?

Der IFU-Stuhl-Test auf Pilze, Bakterien, Parasiten und Verdauungsstörungen gehört zu den Basisuntersuchungen in der umweltmedizinischen Praxis. Der Darm stellt mit seinen 300 bis 400 m2 Oberflächenstruktur die größte Grenzfläche unseres Organismus zur Umwelt dar. Giftstoffe, die durch Mikroorganismen im Darm, Gärprozesse und Nahrungsmittelallergien entstehen, gelangen über den Blutstrom direkt in die Leber und belasten die Entgiftungswege. Hierdurch wird auch die Ausscheidung von Umweltgiften erschwert.

PILZE  UND  ALLERGIE

Immer häufiger wird über den Zusammenhang einer Pilzbesiedelung im Darm und allergischen Erkrankungen berichtet. Unter dem Einfluss von Candidaantigenen wird die Th-Zellpopulation in Richtung Th2-Subpopulation ausdifferenziert d.h. in Richtung Allergie. Eine klinische Beobachtung wies schon 1951 auf eine Zusammenhang zwischen Candida albicans und Asthma hin, neue Untersuchungen über eine Besiedelung des Magen-Darm-Traktes mit Candida albicans und dem Auftreten von Asthma, Rhinitis und Neurodermitis mit entsprechender IgE-Bildung bestätigen dies <1>.

PILZE  UND  HAUT

Bei Patienten mit chronischen Hautkrankheiten ist die Pilzbesiedelung im Darm stärker als bei Gesunden: 80% der Neurodermitiker und 84% der Patienten mit seborrhoischem Ekzem bzw. seborrhoischen Formen der Psoriasis (Schuppenflechte) weisen einen intestinalen Pilzbefall auf. Durch eine Darmsanierung lassen sich immer wieder eindrucksvolle Besserungen selbst hartnäckiger Ekzeme und auch Urticaria (Nesselsucht) feststellen <2>.

PILZE  UND  SCHMERZEN

Im Darm siedelnde Pilze können zu Fieberschüben und Schmerzen führen. Eine Patientin litt seit einem Jahr an wiederkehrenden Fieberschüben bis 40o C mit Schüttelfrost, Atemnot, Husten und Muskelschmerzen. Alle Therapien scheiterten. Eine Stuhlanalyse zeigte eine starke Candida-Besiedelung und  auch im Blut waren erhöhte Antikörper gegen Candida nachweisbar.  Nach einer 14-tägigen systemischen Antipilzbehandlung war die Patientin beschwerdefrei <3>. 

BLUTANALYSE  AUF  PILZE:  DER CANDIDA-IMMUN-KOMPLEX (CIK)

Auch wenn bei einer Stuhlanalyse keine Pilze nachweisbar sind, kann dennoch ein Pilzwachstum in höheren Darmabschnitten vorliegen. Wenn Pilzkulturen eine Proteaseaktivität aufweisen und in tiefere Schleimhautschichten eingedrungen sind, lassen sie sich über die üblichen Stuhltests nicht nachweisen. In diesem Falle ist eine Blutuntersuchung sinnvoll. Bei dem IFU-Candida-Test wird neben anderen Antikörpern der CANDIDA-IMMUN-KOMPLEX (CIK) im Blut bestimmt.

Der CIK enthält Candida-Antigen, IgG-Candida-Antikörper und Komplementfaktoren. Übliche Bluttests korrelieren oft nicht mit den klinischen Symptomen des Patienten. Mit der Bestimmung des CANDIDA-IMMUN-KOMPLEX (CIK) wurde dagegen bereits 1987 von Dr.Alan Broughton ein neuer Marker zur Beurteilung des Candida Overgrowth (Candida Überbesiedelung ) entwickelt. Er stellt einen objektiven, hochspezifischen und sensiblen Marker für Candida Overgrowth dar. Untersuchungen von Dr.Stuart Lanson ergaben, dass 80% der Patienten, die einen erhöhten CIK-Spiegel und auch entsprechende Krankheitssymptome aufwiesen, auf eine Antipilzbehandlung positiv ansprachen. Hierbei fiel der Immunkomplex-Spiegel, wenn die Candida-Belastung abnahm <4>. Dieser Test wird exklusiv nur im IFU durchgeführt.

PILZE  UND  LEBER

Auf der Basis unserer modernen mikrobiologischen Untersuchung, wird ein maßgeschneiderter Behandlungsplan ausgearbeitet, wobei vorrangig biologische Präparate und freundliche Darmbakterien (Probiotika) eingesetzt werden. Die Wiederherstellung einer intakten Mikroökologie des Darmes ist Bestandteil des HEPAR-TOX-Entgiftungsprogrammes,  das in Form einer kompakten 5 bzw. 10-tägigen Infusionstherapie im IFU-Bad Emstal durchgeführt wird. Das Therapieprogramm basiert auf fast 20-jähriger umweltmedizinischer Erfahrung.

MEDIKAMENTENT-TEST

Alle bei der Stuhlanalyse festgestellten pathogenen Keime werden angezüchtet und einem Medikamenten-Sensibilitätstest unterzogen. Im Rahmen dieser kostenlosen Zusatzuntersuchung wird die Wirksamkeit verschiedener Antipilzpräparate (synthetische und natürliche Substanzen) untersucht. Nur auf der Basis dieser Ergebnisse kann eine wirksame Therapie abgeleitet werden.

TEST-DURCHFÜHRUNG

Die Stuhluntersuchung kann bequem von zu Hause aus durchgeführt werden. Die entsprechenden Teströhrchen und das Versandmaterial senden wir Ihnen auf Anfrage zu. Eine Blutabnahme kann vom Ihrem Therapeuten durchgeführt werden oder Sie vereinbaren einen Termin in unserem Institut.

Weitere Informationen aus dem Bereich der Functional Medicine sowie der Ernährungs- und Umweltmedizin senden wir Ihnen auf Anfrage gerne zu. Im Internet finden sie uns unter www.ifu.org

Kontakt:

Institut für Functional Medicine und Umweltmedizin (IFU), Im Kurpark 1,

D-34308 Bad Emstal,Tel: 05624-8061, Fax 05624-8695, E-mail:  ifu2000@t-online.de

Copyright, IFU, Januar 2007

Quellen:

  1. Heizmann,W.R., Pilze suchen im Intestinum. Das lohnt sich manchmal doch! MMW-Fortschr.Med.,Nr.4,2001 (143 Jg),S.32
  2. Menzel,I., TW Dermatologie 25, S.310-311; Z.Hautkr.59,S.1463-1468; Akt.Dermatol.14,S.314-316
  3. Kasuistik: Pilze im Darm lösten Fieberschübe und Schmerzen aus, Ärzte Zeitung, Nr.227, 15./16.12.2000
  4. Broughton,A,, Lanson,S.Z.: Increased intestinal permeability and reduced leucocyte phagocytosis in patients with chronic unresponsive candida overgrowth. J.Advance Med.1997,10:187-194

Copyright © 1999 [IFU-Bad Emstal]. Alle Rechte vorbehalten.
Stand: 02. March 2008

Weitere Informationen senden wir Ihnen auf Anfrage gerne zu.
Institut für Umweltkrankheiten
Im Kurpark 1  D-34308 Bad Emstal
Tel. (0 56 24) 80 61  Fax 86 95